Sarah Düster

Sarah Düster, Berufssportlerin und Radrennfahrerin im Team Nederland Bloeit, wird von uns mental betreut und gefördert.
Ihr neuester „Begleiter“ ist der mobile Brain- und Vitalcoach uSonic 600N von Audivo, den wir seit längerem einsetzen und den Sarah Düster nun auch nutzt.

Sarah Düster: „Da ich mich mental weiter entwickeln möchte, bin ich froh, dass ich mit Wolfgang Wiebecke einen sehr erfahrenen Coach an meiner Seite habe. Wir arbeiten nun seit einigen Monaten wieder zusammen und Dr. Wiebecke hat mir die Möglichkeit gegeben, uSonic auszuprobieren und zu benutzen. Zu Beginn werde ich die „normalen“ Programme mit den Affirmationen von Dr. Torsten Stammer anwenden, später werden individuelle Programme auf mich abgestimmt.

Meine sportlichen Ziele, die Rad-WM 2011 und natürlich Olympia 2012, will ich mit der Unterstützung meines Mentalcoachs Wolfgang Wiebecke und uSonic erreichen.

Meine speziellen Ziele, an denen ich mit uSonic arbeite:
- Gedanklich auf ein Rennen einstimmen und volle Konzentration vor dem Rennen
- Nach dem Rennen schneller Stress abbauen und harmonischer werden.
- Meine Persönlichkeit und meine Ausstrahlung verbessern.“
21. April 2011

Für Sarah Düster war die Rundfahrt in Shanghai/China im Mai 2011 über insgesamt 3 Etappen erneut ein tolles Erlebnis. Mit einer überzeugenden Leistung bestätigte die 28-jährige Wangenerin ihre starke Form und belegte im hochkarätig besetzen Feld der über 130 Fahrerinnen (es war fast die komplette Weltelite am Start) den tollen Platz 9 in der Gesamtwertung.

Ihr Fazit nach den Rennen in China:
"Meinen mobilen Brain Coach nutze ich nach dem Training zur Entspannung und zur Harmonie. ich habe das Gefühl, dass ich dadurch viel ausgeglicherner bin und ich lasse viele Dinge, wie z. B.Stress, nicht mehr an mich ran.
Ausserdem kann ich mich über Dinge freuen, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Wenn ich z. B. morgens aufwache, bin ich so glücklich, dass ich mich auf den Tag freue."
26.05.2011

Anette Wiebecke im Interview mit Sarah Düster

Interview mit Sarah Düster am 15. Juli 2011

Anette Wiebecke:
Herzlich willkommen, Sarah Düster und vielen Dank, dass Sie uns heute zu einem Interview zur Verfügung stehen. Sarah, Sie sind 29 Jahre alt, seit 5 Jahren Vollprofi im Radsport und fahren im holländischen Team Nederland Bloeit.
Gerade sind Sie aus Italien zurückgekommen, wo Sie an dem Giro d’Italia Donne teilgenommen haben. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Teilnahme - über die wir natürlich gerne etwas erfahren möchten.
Sarah Düster: Der Giro ist eines der größten Rundfahrten für Frauen - vergleichbar mit der Tour de France für Männer. Er geht über 10 Etappen und Ziel ist es, dass das Team eine gute und konstante Leistung bringt, dass es zusammen agiert zusammen kämpft und gewinnt.
Wir sind eines der besten Teams und haben mit Marianne Vos eine Top-Favoritin. Alleine kann sie die Rundfahrt nicht gewinnen, jedes Teammitglied trägt seinen Teil dazu bei, dass sie die Rundfahrt gewinnen kann.
Die ersten 3 Etappen waren enorm schwer, ich habe meine Teamkollegin unterstützt, dass sie z. B. in meinem Windschatten fahren konnte. Bei mir ging es von Tag zu Tag besser und ich konnte sie enorm unterstützen. Mein Ergebnis hier war unwichtig, wichtig war, dass sie die Rundfahrt gewinnt und wir alle dabei das Beste geben.
Anette Wiebecke: Beim Einzelzeitfahren waren Sie ja ganz vorne dabei ...
Sarah Düster: Ja, da hab ich gedacht: jetzt gibst du noch mal Gas....
Ich bin 29. geworden - und die Besten der Welt waren da! Die Giro war für mich eher nur ein Training, da habe ich mich belastet - nächste Woche ist Thüringen-Rundfahrt, das ist für mich ein Highlight, da es eine deutsche Rundfahrt ist. Und da möchte ich schon gerne eine Top-Platzierung haben.
Anette Wiebecke: Bei der Thüringen-Rundfahrt sind Sie nicht „Unterstützerin“ ..
Sarah Düster: Nein, da bin ich die Leaderin und habe dann Kolleginnen, die mich unterstützen. Das ist das Tolle am Team, dass man sich gegenseitig unterstützt und nächste Woche fährt das Team für mich.
Anette Wiebecke: Dann kommt Schweden?
Sarah Düster: Ja, Mannschaftszeitfahren und Straßenrennen. Hier gibt es Weltcuppunkte - und da fahren wir wieder für Marianne Vos. Wir sind ein Team, da wird auch bestimmt, für wen man fährt, jeder bekommt mal die Chance.
Anette Wiebecke: Sarah, wir kennen uns jetzt seit gut 10 Jahren. Sie werden von Wolfgang Wiebecke mental trainiert. Im letzten Gespräch sagten Sie uns, dass Sie dieses Mentaltraining bei den Rennen und vor allem auch im Vorfeld der Rennen stark unterstützt.
Sarah Düster: Ja, das ist vollkommen richtig!
Anette Wiebecke: Seit Ende April haben Sie von uns ein uSonic-Gerät, einen mobilen Brain- und Vitalcoach zur Verfügung gestellt bekommen und arbeiten damit. Über Ihre Erfahrungen damit möchte ich mich gerne mit Ihnen unterhalten.
Uns interessiert natürlich, wie Sie das Gerät nutzen.
Sarah Düster: Ich nutze das uSonic hauptsächlich zur Entspannung. Wenn ich so viele Rennen fahre, brauche ich etwas, damit ich „runterfahren“ kann. Jetzt beim Giro war es manchmal schwierig, es zu nutzen, wir waren die ganze Zeit unterwegs, hatten täglich ein schweres Rennen, danach 2 oder 3 Stunden ins Auto, zum nächsten Startpunkt, täglich ein anderes Hotel, Massage, Essen, Bett, Frühstück, Packen und dann das Rennen, täglich das Gleiche, das war das Anstrengende.
Im Auto habe ich das Gerät auch an, aber zuhause nutze ich es viel mehr. Ich bin ja erst seit gestern von der Giro zuhause und habe das Gefühl, dass ich viel schneller als früher herunterfahre. Heute habe ich schon wieder richtig Power, nach 2 Tagen fühle ich mich richtig erholt. Normal braucht man nach solchen Rennen schon eine Woche.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich mental schon wieder auf das nächste Rennen konzentrieren kann. Ich bin schon wieder auf das nächste Rennen gespannt - ich freue mich richtig darauf.
Anette Wiebecke: Hat sich für Sie, seit Sie den Braincoach benutzen, etwas verändert, z. B. beim Einschlafen oder beim Aufwachen, sind Sie schneller fit als vorher?
Sarah Düster: Ich bin nicht mehr so aufgeregt wie früher! Früher habe ich oft gedacht, dass ich etwas nicht schaffe, jetzt gehe ich lockerer ran und bin überzeugt, dass alles gut gehen wird. Ich bin viel fokussierter auf das Rennen und denke: Das wird einfach gut!
Anette Wiebecke: Sie können mit dem uSonic ja auch Ihre Power verstärken, z. B. wenn sie müde sind und wenig Energie spüren.
Sarah Düster: Das nutze ich aktuell nicht, denn ich habe das Gefühl, dass ich immer Power habe - die ist bei mir automatisch da, das ist mein Naturell. Ich brauche es, um runterzufahren, um nach den vielen Trainings und Rennen abzuschalten, runter zu kommen und mich auch schnell und effektiv zu erholen, denn in der Saison kommen die Rennen Schlag auf Schlag.
Ich finde, dass ich mich durch das uSonic-Gerät sehr schnell erhole.
Nach den Rennen bin ich zwar fertig, aber ich denke immer; Wow, was steht als Nächstes an?
Anette Wiebecke: Das ist prima!
Sarah, was sind Ihre nächsten Vorhaben und Ziele?
Sarah Düster: Nach Thüringen und Schweden kommt die Holland Ladies Tour und Ende September sind dann die Weltmeisterschaften. Das ist mein größtes Ziel dieses Jahr.
Nächstes Jahr will ich bei den Olympischen Spielen mitfahren - das ist natürlich ein ganz großes Ziel.
Anette Wiebecke: Dazu wünsche ich Ihnen viel Erfolg - eine erfolgreiche und sturzfreie Saison und nächste Woche eine gute Thüringen-Rundfahrt! Herzlichen Dank für dieses Interview!
Sarah Düster: Danke!