Sie sind hier: Blog

In diesem Blog geht es um die Themenbereiche: Biofeedback, Sport, Gewichtsreduktion, Mentaltraining, Kommunikation, gutes Essen und Trinken und weitere interessanten Fragen, die mich beschäftigen.
Wolfgang Wiebecke

Donnerstag, 29. Juli 2010 - 11:33 Uhr
Zu- und abnehmen

Wie es der Zufall will, eines Morgens nach dem Walken hatte ich starke Schmerzen in der linken Ferse. Was sagte die Ärztin? Fersensporn! Damit war für einige Zeit nicht an Walken zu denken. Gleichzeitig nahm mein Gewicht zu, ich hatte ständig Hunger, war müde und schlapp. Naja, da geht wieder vorbei, das kriege ich wieder hin. Doch auch mental war nichts zu machen.obwohl ich meine Übungen, morgens und abends, regelmäßig gemacht habe!
Durch einen weiteren Zufall habe ich in einem Gespräch mit Punito Aisenpreis, einem unserer Kooperationspartner, darüber gesprochen und er hat mir den Neurostresstest empfohlen. Was war da zu tun? Den zweiten Morgenurin abfüllen und drei kleine Behälter mit Spucke (morgens, mittags, abends) füllen. Das Ganze kam dann in ein Labor. Das Ergebnis war interessant - tatsächlich war ein wichtiger „Baustein“ in meinem Körper „leer“, was diese Auswirkungen bei mir hatte.
Jetzt fülle ich mein „Depot“ seit 3 Wochen wieder auf und es geht hervorragend „bergauf“.

Freitag, 23. Juli 2010 - 20:51 Uhr
Frühwarnsignale

Ich bin immer noch am nachdenken und überlegen, was ich schreiben soll. Langsam wachsen meine Gedanken, sie werden klarer.

Gestern habe ich im Anti-Stress-Buch von Kurt Tepperwein geblättert und unter dem 21. Juli folgendes Motto gefunden: Frühwarnsignale erkennen.
Kurt Tepperwein ist sicherlich einverstanden, dass ich hier aus seinem Buch* den 21.7. vorstelle:

„Wenn beim Auto die Ölkontrolllampe leuchtet, warten wir nicht, bis der Temperaturanzeiger hochgeht oder wir ein seltsames Geräusch unter der Motorhaube hören, wir reagieren sofort. Das Gleiche sollten wir auch tun, wenn wir leiseste Anzeichen dafür bemerken, dass wir in Stress geraten, dass wir „überdrehen“. Am besten bekommen Sie den Stress unter Kontrolle, in dem Sie sich genau beobachten. In der Regel sind es nämlich immer die gleichen Situationen: die rote Ampel, der Stau, das viel zu lange Telefonat, die unbefriedigende Diskussion.

Tipp: Wann immer Sie in Stress geraten, sollten Sie hinterher genau analysieren, was passiert ist. Nehmen Sie wahr, wie es dazu kommen konnte. Erstellen Sie eine Liste der Stressoren. Nutzen Sie den Stress als Aufmerksamkeitssignal. Wenn Sie beispielsweise in einem Gespräch bemerken, dass sich Ihre Schultermuskulatur verhärtet, nehmen Sie dies als Frühwarnsystem dafür, dass Sie sich auch mental verkrampfen. Dadurch können Sie Ihr Verhalten optimieren und vermeiden unnötigen Energieverschleiß“.

* Kurt Tepperwein: Das große Anti-Stress-Buch, mvg-Verlag

Mittwoch, 21. Juli 2010 - 11:44 Uhr
Endlich die Fortsetzung

Mein schlechtes Gewissen, da ich meinen Blog sträflich vernachlässigt habe, drückt mich ..... Und selbstverständlich habe ich dafür eine Ausrede! Ich könnte ja nun auch darüber informieren, warum ich den Blog vernachlässigt habe, (was ich morgen machen werde ), heute aber zum Einstieg erst eine kleine Geh-Meditationstechnik für Sie:

Eine Geh-Meditation gegen den Stress nach G. Eggetsberger
Die Geh-Meditation wird, wie der Name schon sagt, im (langsamen) Gehen geübt.
Für Meditationsanfänger ist sie gut geeignet. Die Geh-Meditation ist normalerweise weniger anstrengend als das Meditieren im Sitzen, da insbesondere langes Sitzen in Meditationshaltung bei Ungeübten schnell zu Rückenproblemen führen kann. Auch bei bestimmten Arten der Zen-Meditationen wird die Geh-Meditation angewendet.
Die Geh-Meditation sollte auf ebener Fläche ausgeführt werden, am schönsten ist diese Form des Stressabbaus im Park oder draußen in der Natur. Aber auch in größeren Räumen kann man sie ausüben.
Anwendung: Die Atmung stimmt man auf das Gehen ab. 4 Schritte lang einatmen und 4 Schritte lang (ohne Pause dazwischen) ausatmen. Dabei ruhig gehen. Wenn es anfangs nicht mit 4 zu 4 klappt, atmen Sie 3 Schritte lang ein und 3 Schritte lang aus. Oder sogar nur 2 zu 2. Bleiben Sie konzentriert, achten Sie darauf, dass Sie den Rhythmus der Geh-Meditation und das gleichzeitige Atmen richtig beibehalten. Dies fördert ganz besonders auch den Abbau von Stress und die Wirkung wird durch tägliche Wiederholung erhöht. Außerdem hat die Geh-Meditation einen positiven Einfluss auf die Herzratenvariabilität (HRV).

Mittwoch, 3. Februar 2010 - 10:25 Uhr
Gespräch über Nordic Walking

Wolfgang: Clemens, bisher dachte ich, dass Nordic Walking eine sehr gesunde Sache sei. Trainer und Ärzte sprechen darüber und ca. tausend Bücher gibt es darüber. Nun lese ich im Blog von Benita Cantieni, (siehe auch mein Blog vom 26.1.10) und in ihrem Buch „Catpower“, dass unsachgemäßes Walken die Schulter eher kaputt macht. Was ist Deine Meinung dazu?

Clemens: Ich sehe es so, dass wir Menschen dazu neigen, uns häufig von außen etwas zu holen, in der Hoffnung, dass es für uns gut ist.

Wolfgang: Was heißt das konkret?

Clemens: Wenn ich mir Stöcke kaufe und einiges über die Gesundheitswirkung von Nordic Walking gelesen habe, ist damit noch nicht sicher gestellt, dass ich die Bewegungen so ausführe, dass es für mich gesundheitsförderlich ist. Die Stöcke alleine machen mich nicht gesund – vielmehr ist es notwendig, mich zu Beginn ganz bewusst mit dem Bewegungsablauf des Nordic Walkings zu beschäftigen …

Wolfgang: Wenn Du jemanden walken siehst, was sagt Dein Schnellscanner?

Clemens: Häufig ist zu erkennen, dass der Bewegungsablauf zwischen Beinen und Armen entkoppelt ist.

Wolfgang: Bekomme ich dadurch die Probleme, die Frau Cantieni anspricht?

Clemens: Ja, das führt im Allgemeinen dazu, dass Schulter und Brustkorb fest sind, was den natürlichen Bewegungsfluss blockiert. Wo Blockaden auftreten, entstehen häufig ungünstige Belastungsspitzen in den Gelenken.

Wolfgang: Das ist spannend, wie kann man das erklären?

Clemens: Wenn wir mit den Händen etwas greifen, geht die Steuerung und Achtsamkeit von der Hand zum Rumpf. Bei einem gesunden Gangbild ist das umgekehrt. Wenn wir also die Stöcke festhalten, läuft die Spannung von der Hand über Schulter in den Brustkorb, wo ich sie letztlich festhalte.
Wenn ich hingegen die Stöcke locker schwinge, fällt es leichter, die Bewegung vom Rumpf aus zu koordinieren, wodurch sich die Dynamik im Schulterbereich optimiert und die Belastung verringert.

Wolfgang: Das finde ich ziemlich kompliziert ...

Clemens: Das hast Du vollkommen Recht, das passiert mir gerne, wenn ich über Dinge spreche, die man eigentlich nur erleben kann.

Wolfgang: Was soll nun der begeisterte Walker, der das in meinem Blog gelesen hat, tun?

Clemens: Um Nordic Walking zu erlernen, sollte man Zeit investieren, zumal sich der Organismus an das Nordic Walking anpassen muss. Zudem macht es Sinn, sich für das Erlernen einen kompetenten Trainer zu suchen, da sich sonst schnell Fehler einschleichen.

Wolfgang: Kannst Du uns noch ein paar Tricks verraten?

Clemens: Es gibt ein paar einfache Übungen, mit denen man die optimale Bewegungssteuerung aufbauen kann. Wenn Du diese regelmäßig durchführst, wirst Du erleben, wie Dein Nordic Walking neuen Schwung bekommt.

Wolfgang: Jetzt bin ich gespannt, was kommt!

Clemens: Beginnen wir mit einer Übung, die Bewegung aus der Körpermitte zu koordinieren. Zu Beginn stehen wir locker aufgerichtet mit parallelen Füßen und leicht gebeugten Knien. Die Arme hängen locker und entspannt. Während der Übung achte darauf, dass das auch so bleibt. Drehe nun das Becken abwechselnd von links nach rechts und achte darauf, was passiert
Wie bewegt sich Dein Körper, welche Auswirkungen hat die Beckenbewegung für die Beine, für den Rumpf und für die Arme?

Wolfgang: Das ist ein angenehmes Gefühl im Becken, das Becken führt spürbar die Bewegung, der ganze Körper folgt schwingend der Beckenbewegung.

Clemens: Toll, wie Du Dich erleben kannst, genau das ist der Schlüssel zum Glück für die Nordic Walker. Wie Du beschrieben hast, konnte ich auch sehr schön sehen, dass die Bewegung vom Becken ausging, Deinen ganzen Körper in Verbund gebracht hat. In dem Moment, wenn das passiert, steigern sich Dynamik und Bewegungseffektivität. Die Bewegung kommt in Fluss und einzelne Gelenke bekommen weniger Stress.

Wolfgang: Clemens, ich danke Dir für dieses Gespräch! Wir werden, das haben wir schon vereinbart, in den nächsten Tagen ein paar Übungen in den Blog stellen, mit entsprechenden Fotos.

Clemens: Das freut mich! Auch Dir herzlichen Dank!

Das Interview führte Wolfgang Wiebecke mit Clemens Breitkopf, Gesundheitscoach im WieCon-Team.

Montag, 1. Februar 2010 - 16:18 Uhr
Wochenende

Das war ein schneereiches Wochenende! Einfach toll, kalt und strahlender Sonnenschein. Wir haben eine tolle Winterwanderung durch den tief verschneiten Wald unternommen, bis zu den Knien sind wir durch den Schnee gestapft und das brachte auch etwas Muskelkater mit sich.
Jetzt geht rundum schon wieder das Geschimpfe los: „Soviel Schnee, es soll Frühling werden!“ Warum sind manche Menschen nicht mehr in der Lage, Schnee zu genießen, die verschneiten Berge, den hohen Schnee im Garten? Gottseidank erfreuen sich aber doch noch viele Erwachsene und Kinder am Schnee. Gestern waren wir am Skilift - da war enorm viel los und es war fantastisch zu sehen, wie kleine Kinder, deren Helm größer zu sein scheint, als sie selbst, den Hang hinunter sausen.
Ist dieses Winterwetter nicht auch die Zeit, um bei einer Tasse Tee oder Kaffee zusammen zu sitzen, mit der Familie, Freunden oder zu zweit, um schöne Gespräche zu führen?
Ich finde es sehr motivierend, aus dem Bürofenster zu schauen und diese Winterpracht im Blick zu haben. In einer halben Stunde muss ich unser Auto „frei legen“, denn dann müssen wir auf Fahrt.
Natürlich ist es für uns Autofahrer etwas kritisch auf den Straßen. Lasst uns Acht geben, vielleicht uns auch überlegen, ob diese oder jene Autofahrt überhaupt sein muss, sofern sie nicht beruflich notwendig ist.

Ältere Beiträge

Anmelden

Vorname

Nachname

E-Mail

Nachricht